Feb
6
2012
Zuverlässig wie immer steigen zu Jahresanfang die Strompreise. Wie verabredet erhöht ein Stromanbieter nach dem anderen den Strompreis. Experten sagen voraus, dass dieser Trend für mehrere Jahrzehnte in ähnlicher Weise fortbestehen werde. Bei welchem Strompreis pro kWh werden wir in zwanzig Jahren landen, stellt sich dann die Frage. Die diesjährige Preiserhöhung geht wohl zu Lasten einer massiven Entlastung größerer Konzerne, die dadurch ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber Konkurrenten im benachbarten Ausland beibehalten sollen.
Die Stromanbieter argumentieren in ihren Stellungnahmen zu den Preiserhöhungen mit gestiegenen Kosten, die aber laut Bundesnetzagentur offensichtlich gar nicht entstanden sind. Zukünftige Erhöhungen der Strompreise werden wohl zu Lasten aller Anstrengungen gehen, den Co2 Ausstoß drastisch zu reduzieren. Experten der Financial Times glauben sogar, dass der Strompreis im Jahr 2050 etwa doppelt so hoch sein wird wie heute.
Teure Lebenshaltung wegen hoher Energiekosten
Für den Verbraucher hat sich also im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren nichts geändert. Die Lebenshaltung verteuert sich insbesondere durch die Energieversorgung im Haushalt. Dazu zählen natürlich auch die Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung. Jährlich einen neuen Strompreis Vergleich durchführen und den Stromanbieter zu wechseln, kann nicht immer des Rätsels Lösung sein, da hiermit oft auch ein gewisser Aufwand verbund ist.
In der Tendenz wird es niemandem erspart bleiben, die Kröte höhere Strompreise zu schlucken. Energie sparen ist immer eine Möglichkeit, auch wenn es dafür wenig Spielraum zu geben scheint. Die Anzahl von elektrischen Verbrauchern in einem mittleren Haushalt ist enorm, wird aber auf den ersten Blick vielleicht nicht so offensichtlich.
Niedrigere Energiekosten durch energiebewusstes Verhalten
Elektroherd, Fernseher, Spülmaschine, Waschmaschine, Kühlschränke und mehrere Personalcomputer sind in der Summe recht stromhungrig und tragen in der Regel einen großen Teil zu den Energiekosten bei. Ein großer Flachbildfernseher nimmt gerne Leistungen von mehr als 250 Watt auf. Ältere Kühlschränke kommen schnell auf einen Tagesbedarf von 1,5kWh bis 2 kWh. Der Verbrauch kann meistens dadurch herabgesetzt werden, indem die Kühltemperatur um einige Grade heraufgesetzt wird.
An jedem Personalcomputer lassen sich darüber hinaus Stromsparmodi einschalten, die den Strombedarf im Standby drastisch senken. Mit derartigen Anstrengungen sind dann schnell Einsparungen möglich die so hoch sind, dass bei nächster Gelegenheit ein schickes Paar Schuhe bei Zalando oder ein nettes Utensil bei neckermann.de angeschafft werden kann.
