Jan
26
2012
Kirschlorbeer: Immergrün und wunderschön
Sie besitzen einen Garten? Sie möchten ihn mit den attraktivsten immergrünen Blütensträuchern verschönern? Dann sollten Sie einen Kirschlorbeer pflanzen.
Die Herkunft
Dieses Gehölz wird auch als „Prunus laurocerasus“ bezeichnet. Es ist ursprünglich als Baum in Südosteuropa zu Hause, und auf dem Balkan und im Kaukasus noch heute zu finden. Auch in anderen europäischen Baumschulen werden besondere Züchtungen entwickelt.
Der deutsche Name weist auf die kirschähnlichen Früchte hin, aber auch auf die lorbeerähnlichen Blätter.
Wo findet der Kirschlorbeer Verwendung?
Dieses Gehölz findet als Heckenpflanze oder Zierstrauch Verwendung, aber auch als Einzelelement in Parkanlagen oder auf Golfplätzen ist er zu finden. Als Heckenpflanze ist er so beliebt, weil er als immergrüner und robuster Strauch schnell wächst. Schon bald bildet er eine dichte Hecke.
Welche Eigenschaften hat der Kirschlorbeer?
Sein Wuchsverhalten ist sehr unterschiedlich. Es gibt schmale und aufrecht stehende Gehölze, aber auch kugelige Vertreter. Er erreicht eine Höhe und auch eine Breite bis zu sechs Metern.
Dieses Gehölz hat immergrüne Blätter. Sie sind glänzend und dunkelgrün, haben eine längliche und ovale Form. Es ist sehr anspruchslos, es wächst an schattigen Plätzen genauso gut wie an sonnigen Plätzen. Es zeichnet sich durch kräftige Wurzeln aus. Besonders gut gedeiht es, wenn der Boden trocken bis feucht und mit Humos angereichert ist.
Die Blüte ist 8 mm groß, duftet und sieht aus wie weiße Trauben. Sie blüht von April bis Mai. Ab August entwickelt das Gehölz fleischige, ovale Früchte, die sich von grün bis schwarz verfärben.
Nutzen und Gefahren
Kinder sollten beobachtet werden, denn die Blätter und Samen enthalten blausäurehaltige Stoffe. Wenn sie das Fruchtfleisch zerkauen, besteht Vergiftungsgefahr. Werden die Früchte „nur“ verschluckt, ist dies nicht so schlimm. Die Blätter jedoch sind äußerst giftig. Symptome reichen von Magen- und Darmbeschwerden bis zur Lähmung des Atemzentrums, und kann zum Tod führen.
Das Öl jedoch wird in der Homöopathie eingesetzt. So zum Beispiel bei Husten und Heiserkeit, aber es wirkt auch entkrampfend und hilft bei Asthma und Keuchhusten.
